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Ihr seid scheiße. #NoHate

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Wenn Kommunikation gründlich daneben geht aber mit #NoHate immer ein Hintertürchen offen gehalten werden kann… Nebenei lösen wir noch unser ASMR Gewinnspiel auf und fragen uns, warum große Namen wie Apple, Google und Epic wie kleine Kinder im Sandkasten herumweinen müssen.


Kommentare

Michael
by Michael on
Bei der Geschichte Epic vs. Apple geht es aber um noch viel mehr als die 30% Provision, sondern auch um den Umfang und die Art der Kontrolle, die insbesondere Apple auf den App Store und zusammen mit dem hermetisch geschlossenen Ökosystem auf alle Inhalte auf iOS hat. Es gibt diverse Beispiele, bei denen Apple systematisch Einfluss auf Inhalte nimmt und die entsprechenden Apps einfach nicht freigibt, wenn der Inhalt der App (explizit nicht die Technik/Datensicherheit oder die UX) beanstandet wird. Aus meiner Sicht ist der Eingriff in Inhalte durch einen Infrastruktur-Provider eine kritische Geschichte. Dazu kommt noch, dass Apple die App-Store-Richtlinien scheinbar absichtlich schwammig formuliert und auch entsprechend "zufällig" bei der Freigabe agiert. Ich hatte schon sehr lustige Gespräche mit Reviewern inklusive einem "Was in den Richtlinien steht ist mir egal, wir geben die App nicht frei"-Statement (am Telefon). Nicht selten kann man Apps unter verschiedenen Dev-Accounts einreichen und die exakt gleiche App wird einmal abgelehnt und einmal durchgelassen. Diese Unsicherheit ist richtig richtig schlecht, weil man sich auf nichts verlassen kann bei dem Prozess und man als Entwickler immer vom "Gutsherren" Apple und dessen aktueller Laune abhängig ist. Dabei ist Apple auch unehrlich, denn sie behaupten ständig, dass es ihnen um einen sicheren App Store geht, aber selbst der letzte Idiot erkennt, dass es rein um wirtschaftliche Aspekte geht. Siehe Stadia und xCloud, wo es rein darum geht, dass Apple eben keine 30% von den Spieleverkäufen und Abos bekommt. Bei Epic vs. Apple geht es also primär um die 30% (die insbesondere für kleine App-Entwickler auch schon heftig sind), sondern man hofft, dass quasi als "Seiteneffekt" sich eine Änderung an der Offenheit des Ökosystems ergibt, z.B. eindeutigere Regeln und klare und nachvollziehbare Prozesse bei der Freigabe. Ansonsten stimme ich euch da zu, Epic ist kein Heiliger. Bei der ganzen Sache hier gilt wohl: whoever looses, everyone wins!

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